Armin Laschet: Die Plakate verbleichen, die Umfragewerte der Union sinken.

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Umfrage vor Sondierung: CDU stürzt noch weiter ab, Ampel-Parteien legen zu

  • VonMirko Schmid
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Das Festhalten von Armin Laschet an seinen Kanzler-Ambitionen nutzt der Union laut einer aktuellen Umfrage nicht. Weiter hinzu gewinnt dagegen die SPD um Olaf Scholz.

Berlin – Armin Laschet will immer noch Bundeskanzler werden. Zwar gratulierte der CDU-Chef nach einigem Zögern dem SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz zum Wahlsieg, trotzdem will er weiterhin ins Kanzleramt – auch als Wahlverlierer. Um Bundeskanzlerin Angela Merkel doch noch zu beerben, bräuchte Laschet allerdings sowohl die Zustimmung von FDP und Grünen als auch die Unterstützung aus der Bevölkerung. Ein Signal einer solchen Unterstürzung bleibt gemäß einer aktuellen Umfrage bisher aber aus.

Denn die Union aus CDU und CSU verliert weiter. Schon bei der Bundestagswahl 2021 waren die Konservativen auf einen historischen Tiefstand von 24,1 Prozent eingebrochen. Doch wer anschließend die Talsohle erreicht wähnte, irrt. Denn laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa geht der rasante Sinkflug der Unionsparteien weiter. Diese liegen nun gemeinsam bei nur noch 21 Prozent und drohen erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik in Umfragen unterhalb von 20 Prozent zu landen.

Partei Bundestagswahl 2021 in % Insa-Umfrage in %
SPD 25,7 28 (+ 2,3)
CDU/CSU 24,1 21 (- 3,1)
Grüne 14,8 16 (+ 1,2)
FDP 11,5 12 (+ 0,5)
Linkspartei 4,9 5 (+ 0,1)
AfD 10,3 10 (- 0,3)

CDU und Armin Laschet im Sinkflug, Grüne und FDP mit Zugewinnen, SPD um Olaf Scholz klar vorn

Während die Union weiter mit miserablen Umfragewerten zu kämpfen hat, bleibt die SPD um Olaf Scholz im Aufwind. Die Sozialdemokraten legen laut Insa weiter zu und kratzen mit nun 28 Prozent an der 30 Prozent-Marke. Das letzte Mal, dass die SPD diese Marke erreichen konnte, liegt nun schon mehr als vier Jahre zurück. Letztmals im April 2017 ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa 30 Prozent für die SPD.

Im Dezember 2019 mussten die Sozialdemokraten gar ein einstelliges Wahlergebnis fürchten, damals lagen sie laut Forsa bei gerade einmal elf Prozent. Diese Bedrohung, so scheint es, ist vorerst klar abgewendet. Im Vorfeld der für Sonntag (3. Oktober 2021) geplanten Sondierungsgespräche können auch die potenziellen Regierungspartner von Bündnis 90/Die Grünen und FDP zulegen. Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt im Vergleich zur letzten Insa-Umfrage hinzu und liegen nun bei 16 Prozent, die Liberalen steigern sich auf 12 Prozent (plus 0,5).

Die übrigen Bundestagsparteien, also die Linkspartei und die AfD, verharren bei ihren letzten Umfragewerten und kommen auf fünf respektive zehn Prozent. (Mirko Schmid)

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