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Partys am Frankfurter Mainufer sorgen für Ärger


  • Georg Leppert

    VonGeorg Leppert
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Eine Anwohnerin und ein Anwohner schlagen im Sicherheitsausschuss der Stadtverordneten Alarm. Doch die Politik kann ihnen auch nicht helfen.

Die Partys am Mainufer sind unerträglich – finden zumindest zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner, von denen zwei am Montagabend im Sicherheitsausschuss der Stadtverordneten vorsprachen. Von der Politik bekamen sie überwiegend Verständnis entgegengebracht. Lösungen sind aber nicht in Sicht.

Eine Frau, die auf der Sachsenhäuser Mainseite wohnt, sprach von Partys am Ufer, die bis zum frühen Morgen dauerten. Der Krach sei nicht hinnehmbar, regelmäßig rufe sie die Stadtpolizei, doch die könne so gut wie nichts tun, da sie völlig unterbesetzt sei. Ein Mann, der seine Wohnung am nördlichen Mainufer hat, ergänzte, dass das Partyvolk sich an allen Ecken erleichtere.

Der Stadtverordnete Nico Wehnemann (Die Partei) brachte die Anwohner:innen massiv gegen sich auf, als er ihnen spöttisch riet, in den Hungerstreik zu treten. Jutta Ditfurth (Ökolinx-ELF) sprach von einem Interessenskonflikt. Wegen der Corona-Pandemie seien junge Leute auf der Suche nach geeigneten Treffpunkten im Freien: „Die Stadt zeigt ihnen aber keine Plätze auf.“ Zudem fehle es an öffentlichen Toiletten.

Martin-Benedikt Schäfer (CDU) gab den Anwohner:innen recht. Junge Leute könnten sich trotz der Pandemie im öffentlichen Raum „nicht alles rausnehmen“. An den Problemen am Mainufer zeige sich, dass die Abschaffung des Freiwilligen Polizeidienstes, die die Koalition am Montag mit einem Antrag auf den Weg brachte, ein Fehler sei. Die ehrenamtlichen Uniformierten seien für die Menschen, die unter Lärm und Müll leiden, ein wichtiger Ansprechpartner.

Sicherheitsdezernentin Annette Rinn (FDP) kündigte an, das Gespräch mit den Beschwerdeführer:innen zu suchen. Die Stadtpolizei alleine könne die Probleme am Main nicht lösen. Entlastung könnte es geben, wenn die Clubs wieder regulär öffnen dürften.

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