In Rotterdam eskaliert eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der niederländischen Regierung.

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Niederlande: Corona-Krawalle in Rotterdam – Polizei setzt Schusswaffen ein


  • Katja Thorwarth

    VonKatja Thorwarth
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Bei einer Demonstration in Rotterdam gegen die Corona-Maßnahmen der Niederlande werden sieben Personen verletzt. Die Polizei gibt Warnschüsse ab.

++ Update, 20.11.2021, 07.24 Uhr: Die Polizei in den Niederlanden spricht mittlerweile von sieben verletzten Personen in Rotterdam. Dort war eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung eskaliert. Die Polizei hatte Warnschüsse auf mehrere Personen abgefeuert. „Es gibt Verletzte in Zusammenhang mit den abgegebenen Schüssen“, so die Behörden der niederländischen Hafenstadt am späten Freitagabend.

Auch in den Reihen der Polizei hat es nach Angaben der Ordnungskräfte Verletzte gegeben. Niederländische Beamte hatten mehrere Warnschüsse und weitere Schüsse abgegeben. Bei einem auf Bildern zu sehenden niedergeschossenen Menschen sei noch undeutlich, wie und durch wen die Person verletzt wurde, teilte die Polizei mit. Dutzende Menschen seien festgenommen worden.

In Rotterdam eskaliert eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der niederländischen Regierung.

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In Rotterdam eskaliert eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der niederländischen Regierung.

Verletzte nach Polizeischüssen bei Corona-Krawallen in Rotterdam

Erstmeldung vom 18.11.2021: Rotterdam – Bei einem Protest gegen die 2G-Politik auf dem Coolsingel in Rotterdam kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Hunderte Menschen demonstrierten gegen schärfere Corona*-Maßnahmen in der niederländischen Hafenstadt.

Die Situation muss dermaßen eskaliert sein, dass die Polizei schoss und es Verletzte gegeben hat. „Es gibt Verletzte in Zusammenhang mit den abgegebenen Schüssen“, teilte die Polizei in Rotterdam am späten Freitagabend mit.

Corona-Demo in Rotterdam: Verletzte nach Polizei-Schüssen

Wie viele Menschen verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Zuvor hieß es, Beamte hätten mehrere Warnschüsse abgegeben. Ein Wasserwerfer sei im Einsatz. Bei dem Protest von Hunderten Menschen kam es zu Brandstiftungen, Feuerwerkskörper wurden abgefeuert und Polizisten und Feuerwehrleute mit Gegenständen beworfen. Der Sender NOS berichtet, dass mindestens ein Polizeiauto in Brand gesetzt worden sei, ein anderes wurde beschädigt.

Auch seien Feuerwehrleute und Polizisten mit Gegenständen beworfen worden. In den sozialen Netzwerken waren auf Bildern Brände auf dem Bürgersteig zu sehen, Stühle wurden geworfen und Müllcontainer auf die Straße geschoben. Ein Streifenwagen stand in Flammen. Der Zugverkehr von und nach Rotterdam sei eingestellt worden, teilten die Niederländischen Eisenbahnen mit.

Corona in den Niederlanden: Hochrisikogebiet

Die Bundesregierung und das Robert Koch-Institut (RKI) haben die Niederlanden wieder als Hochrisikogebiet erklärt. Wer ab Sonntag aus dem Nachbarland nach Deutschland einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich zehn Tage lang isolieren. Die Quarantäne kann frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test beendet werden.

In den Niederlanden gilt wegen steigender Corona-Infektionszahlen* seit dem vergangenen Wochenende wieder ein Teil-Lockdown. Bars, Restaurants und Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte müssen laut den aktuellen Regeln spätestens um 20.00 Uhr schließen, andere Geschäfte bereits um 18.00 Uhr. Die Bürger dürfen sich nur mit maximal vier weiteren Menschen in ihren Wohnungen treffen, Arbeitnehmer sollen möglichst im Homeoffice arbeiten. (ktho/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
 

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