Zahlreiche Republikaner:innen brüskieren sich über eine Zahlung  des RNC an die Anwälte der Trump Organization.

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„Nichts daran ist normal“ – Republikanische Partei zahlt Trumps Anwaltskosten


  • Sandra Kathe

    VonSandra Kathe
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Gegen die Firma des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump wird in mehreren Fällen ermittelt. Nun übernimmt seine Partei über 100.000 Dollar seiner Anwaltskosten.

New York – Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung, Versicherungsbetrug – die Liste der Punkte in denen gegen die Trump Organization des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump derzeit seitens der New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt wird, ist lang. Nun berichten die Tageszeitung Washington Post und der Fernsehsender CNN, dass zumindest ein Teil der Anwaltskosten des 75-Jährigen von der Republikaner-Organisation RNC (Republican National Committee) übernommen werden.

So geht aus dem letzten Bericht des RNC gegenüber der US-Wahlbehörde davor, dass die Republikaner-Organisation, die etwa für die Verteilung von Budgets für Wahlkampfkampagnen der Partei zuständig ist, zwei Zahlungen im Wert von insgesamt 121.670 US-Dollar an die Anwaltsfirma Fischetti and Malgieri LLP leistete, die die Trump Organization im Frühjahr zur Verteidigung des früheren US-Präsidenten beauftragt hatte.

Ermittlungen gegen Trump Organization: Republikaner übernehmen Anwaltskosten

Während die Partei die Zahlung mit der Begründung rechtfertigt, die Ermittlungen seitens der demokratischen Generalstaatsanwältin Letitia James und ihres ebenfalls demokratischen für Manhattan zuständigen Kollegen Cyrus Vance Jr., seien politisch motiviert, gibt es auch aus den Reihen der Republikaner zahlreiche Kritiker:innen. „Das ist nicht normal. Nichts daran ist normal, vor allem weil er nicht nur ein ehemaliger Präsident ist, sondern auch ein Milliardär“, zitiert der Fernsehsender CNN einen ehemaligen RNC-Offiziellen, der anonym bleiben will.

Aber auch öffentlich äußerten Vertreter:innen der Republikanischen Partei Kritik an der Vorgehensweise des RNC. Bill Palatucci, der im RNC den Staat New Jersey vertritt beklagt etwa, dass eine solche Summe dem Wahlkampf des republikanischen Kandidaten für das Amt des Gouverneurs, Jack Ciattarelli, hätte weiterhelfen können. Dieser unterlag vor einigen Wochen knapp dem aktuellen Amtsinhaber Phil Murphy. „Die 121.000 Dollar hätten wir verdammt gut gebrauchen können“, sagte Palatucci dem Sender CNN. (ska)

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