Sonnensturm Sonneneruption

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„Massiver“ Sonnensturm trifft Erde: Nasa warnt dringend


  • Christian Einfeldt

    VonChristian Einfeldt
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Die Auswirkungen eines „massiven“ Sonnensturms der vergangenen Woche waren bis auf die Erde spürbar. Die Raumfahrtbehörde Nasa gab eine Warnung aus.

Frankfurt – In unserer Galaxie* braut sich was zusammen. Die US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft Nasa warnt vor einem „massiven Sonnensturm“, der am letzten Oktober-Wochenende ausgebrochen ist.

Die Fachleute bezeichnen den Sonnensturm als „signifikante Sonneneruption“. Demnach sollte das Phänomen laut Nasa die Erde „direkt treffen“. Der Sonnensturm sei bereits am Donnerstag (28.10.2021), ausgebrochen, sodass die Auswirkungen im Laufe des Wochenendes (30./31.10.2021) auf der Erde zu spüren sein sollten, wie 24hamburg.de* berichtet.

Sonnensturm: Erde sollte am 31. Oktober 2021 „direkt getroffen“ werden – Nasa befürchtet massive Ausfälle

Mit dem Sonnensturm, der am Samstag oder Sonntag (30./31.10.2021) in die Atmosphäre eindringen sollte, wurden weitreichende Strom- und Kommunikationsausfälle erwartet. Trifft ein Sonnensturm die Erde, steigt die von der Sonne abgestrahlte Energiemenge in Form von Röntgen- und harter UV-Strahlung stark ansteigt. Diese Strahlung verstärkt wiederum die Ionisierung der obersten Atmosphärenschichten – mit Auswirkungen auf die Kurzwellenausbreitung und auch auf die Genauigkeit von Standortbestimmungen per GPS.

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Dramatische Auswirkungen können Sonnenstürme auch auf die Internetinfrastruktur haben – und dort zu massiven Ausfällen führen. Die Sonneneruption sorge laut Expertinnen und Experten der Nasa zudem auch vermehrt für Polarlichter, die am Freitag (29.10.2021) auch vereinzelt in Deutschland zu beobachten waren*. Auch wenn die Sonne Leben auf der Erde erst möglich macht, kann sie trotzdem eine Bedrohung darstellen – vor allem auf lange Sicht. Expertinnen und Experten prophezeien schon jetzt, dass die Sonne in sehr ferner Zukunft sogar die Erde verschlingen wird*.

Nasa stuft Sonnensturm in höchste Klasse „X“ ein – Erde betroffen

Für den Menschen sei die Strahlung des Sonnensturms nicht gefährlich, wenn sie jedoch „intensiv genug ist, kann sie die Atmosphäre in der Schicht stören, in der GPS- und Kommunikationssignale übertragen werden“, erklärt ein Sprecher der Nasa. Der Sonnensturm wird in die stärkste Kategorie „X“ eingestuft, darin jedoch in der geringsten Stufe „1“. Bei X2 wäre die Auswirkung bereits doppelt so stark, ab der der Klasse X10 spreche die US-Weltraumbehörde von einer „ungewöhnlich intensiven“ Eruption.

Stern Sonne
Oberflächentemperatur 5.778 Grad
Radius 696.340 km
Entfernung zur Erde 149.600.000 km

Sonnensturm besonders intensiv: Grund ist der Beginn eines neuen Sonnenzyklus

Die Sonne* stehe derzeit am Beginn eines neuen 11-jährigen Sonnenzyklus, was solche Eruptionen intensiver und extremer mache. 2025 könnten diese Ereignisse dann ihren Höhepunkt erreicht haben. Dann kann sich die Menschheit wohl auf noch stärkere Auswirkungen auf der Erde einstellen. Bis durch extreme Sonnenhitze der Erde die Luft ausgeht und kein Leben mehr möglich ist*, dauert es nach Nasa-Berechnungen allerdings noch eine Milliarde Jahre, haben Fachleute berechnet.

Sonnenstürme im Weltall – Wie die besonderen Phänomene entstehen

Sonneneruptionen nennt man das Ereignis, wenn Massen zufällig aus dem Inneren der Sonne herausgeschossen werden. Die Masse besteht aus sogenanntem Plasma in Gasform, da die Sonne keine feste Masse besitzt. Man könne sich die Sonne wie einen glühenden Ball aus Gas vorstellen.

In dem Plasma bewegen sich geladene Teilchen wie Elektronen und Protonen, also negative und positive Teilchen, die in Wechselwirkung zueinander stehen. Wenn der Sonnensturm auf die Erde gelangt, können die Magnetfelder der Erde dadurch vorübergehend gestört sein.

Sonnenstürme – Kometen und Asteroiden beunruhigen die Nasa deutlich mehr

Aktuelle Warnungen und Bedrohungen beschäftigen die Nasa und internationale Weltraumforscher dagegen bereits im Hier und Jetzt: Expertinnen und Experten warnen bereits vor einem Mega-Kometen, der auf die Erde zurast*.

Auch Asteroiden* kommen der Erde immer wieder bedrohlich nahe – Problem: Aktuell gibt es keine funktionierende Abwehrtechnik, wie eine Nasa-Simulation, die Experten in Sorge versetzt*, erst unlängst zeigte. Um einen Asteroiden-Einschlag zu verhindern, arbeitet Airbus an einem Rettungsplan* – sowie auch zahlreiche andere Weltraum- und Forschungsteams weltweit. Schließlich können selbst kleinere Meteoriden eine Bedrohung sein*, wenn sie die Erde direkt treffen. (Christian Einfeldt) *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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