Das Abstellen von E-Scootern ist vielerorts ein Problem.

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Klare Regeln für E-Scooter in Rödelheim gefordert


  • Sonja Thelen

    VonSonja Thelen
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Der Ortsbeirat 7 kritisiert die Zustände am Rödelheimer Bahnhof. Nun soll die Stadt für klare Regeln sorgen.

Mit E-Scootern zugestellte Bushaltestellen, Aufgänge an der Unterführung und zu Bahnsteigen: Der für Rödelheim zuständige Ortsbeirat 7 kritisiert massiv die Abstellsituation elektrisch betriebener Leihroller am Rödelheimer Bahnhof.

Rücksichtslos würden Nutzer:innen Flucht- und Rettungswege mit den E-Scooter versperren und andere gefährden, betont Torben Zick von Farbechte/Die Linke. Die Fraktion hatte hierzu einen Antrag eingebracht, den das Stadtteilgremium bei Stimmenenthaltung der CDU jetzt verabschiedet hat. Das Gremium bittet den Magistrat, die Nutzung öffentlicher Flächen durch die Anbieter:innen von E-Scootern zu reglementieren.

Es sei eine Höchstgrenze zu definieren, wie viele Roller an einem Ort in den Verkehr gebracht werden dürfen. Am Rödelheimer Bahnhof seien auf einen Schlag 38 E-Roller aufgestellt worden. Auch die Abstellbereiche müssten klar begrenzt und offensichtlich sein. Anbieter:innen müssten in Haftung genommen werden, wenn die Fahrzeuge Flucht- und Rettungswege blockieren. Alle diese Regelungen seien engmaschig zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden, fordert das Gremium.

SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Sasse betont: „Das Problem muss dringend angegangen werden.“ Auch CDU-Fraktionschef Veljko Vuksanovic sieht Handlungsbedarf. „Die Situation besteht in der ganzen Stadt und muss in der Stadtverordnetenversammlung behandelt werden.“

Derweil hat die SPD ihren Antrag zur häufigeren Reinigung der Aufzüge am Bahnhof zurückgezogen. Die Bahn hatte auf Anfrage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Miriam Dahlke mitgeteilt, ab 2022 die Aufzüge, für die sie zuständig sei, häufiger zu reinigen. Zudem habe die Bahn die Stabsstelle „Sauberes Frankfurt“ über die hygienischen Missstände in den die Stadt betreffenden Bereiche informiert.

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