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Kinofilm über Flucht: Mannheim Paradeplatz

Kinofilm über Flucht: Mannheim Paradeplatz

Zwischen Ghana und Deutschland: Mit seinem Debütfilm „Borga“ schließt York-Fabian Raabe eine klaffende Lücke im Migrationskino.

Auf der Suche: Kojo (Eugene Boateng) in „Borga“ Foto: Across Nations

Zwei Jungen machen ein Feuer aus Kabeln und Plastikabdeckungen. Der aufsteigende giftig-gelbe Rauch vermischt sich mit dem der zahlreichen kleinen Wohlstandsscheiterhäufchen um sie herum. Wie die anderen Menschen auf der überdimensionalen Müllhalde verbrennen sie Schrott aus Europa – sie haben es auf das Metall im Inneren abgesehen, mit dem sie sich etwas dazuverdienen wollen.

Einer von ihnen ist Kojo, der von seinem Vater (Adjetey Anang) prompt gerügt wird: Er solle gefälligst zur Schule gehen, damit ein erfolgreicher Mann aus ihm wird. Da es aber sein Bruder Kofi ist, der als nächstes Familienoberhaupt auserkoren wurde, plagt Kojo früh ein Gefühl von Verlorenheit.

Regisseur York-Fabian Raabe, der zusammen mit Toks Körner auch das Drehbuch zu „Borga“ verfasste, wählt für den Auftakt seines Debütfilms die ghanaische Hauptstadt Accra als Handlungsort. Chronologisch erzählt er von den Minderwertigkeitsgefühlen, die die Perspektivlosigkeit schon in Kindertagen in den jungen Protagonisten pflanzt – und zu welchen kühnen Entscheidungen sie ihn antreiben, zu welchen halsbrecherischen Taten sie ihn anstacheln wird.

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