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Höchst: Gaaßebrickelche soll barrierefrei werden

Die Niddabrücke an der Wörthspitze soll barrierefrei werden. Schon einmal hatte der Magistrat darüber entschieden – und abgelehnt.

Die malerische Niddabrücke an der Wörthspitze zwischen Nied und Höchst, im Volksmund nur „Gaaßebrickelche“ genannt, soll barrierefrei werden. Das zumindest fordert die Fraktion der Grünen in einem Antrag für die nächste Sitzung des Ortsbeirates 6 (Frankfurter Westen) am kommenden Dienstag.

Ortsbeiratssitzung

Der Ortsbeirat 6 trifft sich am Dienstag, 23. November, um 18 Uhr im Saalbau Griesheim, Schwarzerlenweg 57.

Mitarbeitende des Grünflächenamts werden in der Sitzung zugegen sein und zur Thematik „Baumkontrolle und Bestimmung von Baumpflegemaßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht“ berichten.

Die aktuelle Planung von Bushaltestellen im Frankfurter Westen werden zudem Vertreterinnen und Vertreter der VGF sowie des Amtes für Straßenbau und Erschließung vorstellen. bos

„Zum Leidwesen von Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen, mit großen Fahrrädern oder Kinderwagen unterwegs sind, ist der Zugang durch Barrieren sehr erschwert oder ein Überqueren nicht möglich“, schreibt Antragsteller Frank Rusko. Er wünscht sich deshalb vom Magistrat, „die Barrieren durch Poller zu ersetzen, die ein barrierefreieres Passieren aller Menschen ermöglichen“.

Die Brücke, so Rusko, sei beliebt und deshalb stark frequentiert. Für Naherholungssuchende, berufliche Fahrradpendler:innen zum Industriepark Höchst sowie Besucher:innen des Höchster Marktes, der Königsteiner Straße oder Familien, die den Spielplatz an der Wörthspitze besuchen wollen, sei das Gaaßebrickelche eine wichtige Verbindung.

Einen früheren Vorstoß des Ortsbeirats 2018, die Drängelgitter zugunsten der Rollstuhlfahrer zu entfernen, hatte der Magistrat abgelehnt – mit der Begründung, dass dann zwar der Barrierefreiheit Genüge getan wäre, Leute mit dem Rad oder Motorroller die Brücke jedoch ungebremst passieren könnten. red

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