Geflüchtete in Calais in Frankreich

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Frankreich: Situation um Geflüchtete spitzt sich zu – mehrere Todesfälle


  • Vincent Büssow

    VonVincent Büssow
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Zwischen Frankreich und Großbritannien spitzt sich die Situation um etliche Geflüchtete zu. Der französische Wahlkampf heizt die Lage an.

Calais – An der Küste Frankreichs wird die Lage rund um hunderte Geflüchtete zunehmend ernster. Die Betroffenen hoffen auf eine Überfahrt nach Großbritannien, wo die Chance auf Schwarzarbeit besteht. Dabei kommt es aber sowohl zu Wasser als auch an Land immer wieder zu Todesfällen. Gleichzeitig heizt der französische Wahlkampf die Situation an.

Etwa 1500 Geflüchtete befinden sich nach Angaben von Hilfsorganisationen zurzeit in der Gegend von Calais in Frankreich. In den vergangenen Wochen hatten zahlreiche Menschen die gefährliche Überfahrt über den Ärmelkanal nach Großbritannien versucht. Allein in der ersten Novemberwoche wurden dabei mehr als tausend Migranten, die in überfüllten Booten unterwegs waren, aus Seenot gerettet, wobei mindestens zwei von ihnen starben.

Geflüchtete sterben in Frankreich: Macron in der Kritik

Aber auch am Festland kam es zu einem Unfall, bei dem ein Geflüchteter starb. In Calais wurden vier Personen von einem Zug erfasst, wobei die drei Überlebenden verletzt wurden. Angaben der Staatsanwaltschaft in Frankreich zufolge wird die Bahnlinie, an der sich das Unglück ereignete, häufig von Migranten überquert, da in der Nähe ein Lager liegt.

Die Geflüchteten in und um Calais in Frankreich, die auf ein Leben in Großbritannien hoffen, leben in notdürftigen Verschlägen oder Gebüschen, wie spiegel.de berichtete. Behörden verhindern, dass sich langfristige und große Lager bilden, wie es im Jahr 2016 im sogenannten „Dschungel von Calais“ der Fall war. Gleichzeitig schlug die Regierung um Emmanuel Macron einen Zwischenraum für Geflüchtete vor, in dem 300 Schlafplätze angeboten werden sollen. Während Hilfsorganisationen diese Idee als untauglich abweisen, kritisiert die Opposition in Frankreich die mangelnde Kontrolle der Regierung.

Geflüchtete in Frankreich: Großbritannien will Migranten zurückschicken

So ist die Situation der Geflüchteten in der Wahl in Frankreich kommendes Jahr jetzt schon ein wichtiges Thema. Neben den rechtsextremen Kandidaten Marine Le Pen und Éric Zemmour, die schon seit langem gegen Migranten hetzen, macht sich auch der Republikaner Xavier Bertrand das Thema zu eigen, wie spiegel.de meldete. Dieser fordert ein härteres Vorgehen gegen Geflüchtete, auch im Hinblick auf Großbritannien. Dort sieht man die Verantwortung allerdings auch nicht bei sich, wobei die britische Regierung Migranten zurück nach Frankreich schicken will. (vbu)

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