So sah es im Sommer auf dem Wagenplatz am Frankfurter Ostbahnhof aus. Dort soll nun ein Hotel entstehen.

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Frankfurt: Neue Fläche für Bauwagendorf


  • Christoph Manus

    VonChristoph Manus
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Die Stadt hat den Menschen, die mehr als ein Jahr auf einer Brachfläche am Frankfurter Ostbahnhof lebten, ein Ausweichquartier zur Verfügung gestellt.

Die Menschen, die auf einem Wagenplatz am Frankfurter Ostbahnhof lebten, können nach Angaben des Frankfurter Baudezernats nun zunächst bis April ein Ausweichquartier an der Talstraße im Stadtteil Kalbach nutzen. Bis dahin werde nach einer dauerhafteren Lösung gesucht, sagte Jan Pasternack, Sprecher von Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber (SPD) am Freitag auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.

Die Stadträtin betonte, sie habe den Anspruch, eine kritische Baupolitik und eine soziale Liegenschaftspolitik zu betreiben, die alle Gruppen in der Stadt im Blick habe und sich an den gesellschaftlichen Bedarfen orientiere. „Erste Schritte in diese Richtung haben wir mit der Bereitstellung einer Ersatzfläche für das Bauwagendorf gemacht“, teilte sie mit. Auch Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) hatte angekündigt, einen neuen Standort für die Wagen zu finden.

Die Initiative „We need homes to stay at home FFM“ hatte sich die Brachfläche am Danziger Platz im Ostend vor mehr als einem Jahr angeeignet. Weil auf dem privaten Grundstück nun die Arbeiten für den Bau eines Hotels beginnen sollen, mussten die Bewohner:innen das Areal verlassen. Ende November waren unter dem Motto „Keine Stadt ohne uns – Wohnraum für Alle statt Gentrifizierung“ etwa 350 Menschen gegen die Räumung des Camps, die für den 6. Dezember angekündigt war, auf die Straße gegangen.

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