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Frankfurt: Grüne Lunge – wie geht’s weiter?


  • Thomas Stillbauer

    VonThomas Stillbauer
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„Eine Stadt für Alle“ plant einen Workshop zur Entwicklung am Samstag. Es geht um sozial-ökologische Quartiersentwicklung.

Wie kann ein sozial-ökologisches Quartier rund um die Grüne Lunge entstehen – geplant „von unten“? Das ist das Thema eines Workshops zur solidarischen Quartiersentwicklung rund um die Grüne Lunge im Nordend, den die Initiative „Eine Stadt für Alle“ am Samstag, 13. November, anbietet. Beginn ist um 10.30 Uhr, Ende etwa 16 Uhr, auf dem Campus Bockenheim, Studierendenhaus, Raum K2.

Nachdem der Protest die ursprünglichen Pläne für das Wohnungsbauprojekt Günthersburghöfe verhindert hat, geht es für die Initiative darum, weiter dranzubleiben: „Jetzt werden die Karten neu gemischt – welches Spiel zukünftig auf der Grünen Lunge gespielt wird, wollen wir selbst bestimmen!“, heißt es in der Einladung zum Workshop. Die veranstaltende Gruppe befürchtet, dass die künftigen Bewohner:innen „nur als solvente Konsument:innen eine Rolle spielen“ sollen in den Plänen der Investoren. Darauf wollen sie nicht warten: „Auf einen reinen Befriedungsprozess lassen wir uns nicht ein und wir lassen uns von leeren Versprechungen nicht vereinnahmen.“

Gemeinsam mit allen Interessierten will die Initiative diskutieren, wie ein Quartier gemeinschaftlich entwickelt werden kann, das sich an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner orientiert, nicht an Profitinteressen. Mit dabei ist am Samstag auch die Initiative „Neustart Tübingen“. Sie arbeite an einer sozial-ökologischen Nachbarschaft für 500 Personen und liefere sicherlich Impulse für die Frankfurter Debatte, kündigt „Eine Stadt für alle“ an. ill

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