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Frankfurt: Gastgewerbe hatstark zu kämpfen


  • Christoph Manus

    VonChristoph Manus
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Im Frankfurter Gastgewerbe läuft es nach einer IHK-Umfrage immer noch deutlich schlechter als vor der Krise. Noch schlimmer hat die Pandemie die Reisewirtschaft getroffen.

Die Corona-Pandemie setzt dem Gastgewerbe und der Reisewirtschaft in Frankfurt, dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis weiterhin stark zu. Nach einer Tourismus-Umfrage der Industrie- und Handelskammer Frankfurt hat sich die Stimmung in diesen besonders von der Krise getroffenen Branchen zwar im Vergleich zum Frühjahr verbessert. Immer noch beurteilen diese ihre Lage aber deutlich schlechter als vor Ausbruch der Pandemie. 59 Prozent der Betriebe des Gastgewerbes berichteten laut IHK, ihre Geschäftslage sei im Zeitraum von Mai bis Oktober schlecht gewesen, in der Reisewirtschaft gaben das sogar 78 Prozent an.

Auch die Zukunftsaussichten sind gedämpft. Zwar gehen jeweils etwas mehr als 40 Prozent der Unternehmen der beiden Branchen von besseren Geschäften im kommenden Jahr aus. Die meisten Betriebe rechnen aber frühestens im zweiten Halbjahr 2022 mit einer Rückkehr zur Normalität. Ein Fünftel der Befragten in der Reisewirtschaft geht gar nicht davon aus, dass die Lage sich wieder normalisiert, im Gastgewerbe sehen das zwölf Prozent so.

Trotz der schwierigen Zeiten sucht zumindest das Gastgewerbe Personal. Fast zwei Drittel der Betriebe nennt den Fachkräftemangel als größtes Risiko für das Geschäft. IHK-Präsident Ulrich Caspar hält den Mangel an Wohnraum für einen entscheidenden Grund – und pocht auf die Ausweisung von Wohnbauland.

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