Auf vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen an der A5 im Nordwesten Frankfurts könnten um die 8500 Wohnungen entstehen. Doch es gibt Widerstand.

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Frankfurt: CDU will Aus für Stadtteil-Pläne


  • Christoph Manus

    VonChristoph Manus
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Statt großer neuer Quartiere für Frankfurt an der A5 sollen nur Flächen am Rand von Praunheim und der Nordweststadt entwickelt werden. Das fordert die CDU im Nordwesten.

Die Arbeitsgruppe „Baugebiet A5“ der CDU-Fraktionen in den Ortsbeiräten 7 und 8 fordert die Koalition von Grünen, SPD, FDP und Volt auf, die Pläne für den Bau großer neuer Wohnquartiere beidseits der A5 einzustellen. „Es ist Zeit, sich einzugestehen, dass es für dieses Projekt einfach zu viele Hürden gibt“, sagt der Sprecher der Arbeitsgruppe, Oliver Schulte. Er verweist auf ein aktualisiertes Plankonzept zur Fortschreibung des regionalen Flächennutzungsplans, nach dem für das Vorhaben, das die Frankfurter CDU selbst mit auf den Weg brachte, keine Flächen bereitgestellt werden sollen. In der Regionalpolitik sehe man klar die Einschränkungen in dem Areal, etwa Grünzüge, Kaltluftströme, fruchtbare Böden, Wasserschutzgebiete und Höchstspannungsleitungen. Nur im Römer sehe man diese nicht, kritisiert Schulte.

Nach Ansicht der CDU-Arbeitsgruppe ist der Bau der nach ihren Worten „viel zu großen Josefsstadt“ zudem nicht mehr mit der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung zu begründen. Frankfurt habe wieder weniger als 750 000 Einwohner:innen und Corona habe das Städtewachstum insgesamt verlangsamt. Auch das spreche dafür, nun stattdessen rasch neue Wohn- und Gewerbeflächen an den Rändern der Nordweststadt und von Praunheim bereitzustellen.

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