Auf ins „Winter Wonderland“ mit den Musical-Stars Jana Stelley und Mark Seibert.

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Frankfurt: Alte Oper wieder mit Weihnachts- und Wintergastspielen


  • Meike Kolodziejczyk

    VonMeike Kolodziejczyk
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Nach einem Jahr Pause präsentiert die Alte Oper wieder ein Winter- und Weihnachtsgastspiel-Programm. Den Höhepunkt bildet eine eigens für Frankfurt produzierte Musical-Gala.

Die Christbäume sind geschmückt und illuminiert, allüberall im Clara-Schumann-Foyer flirrt und flittert es weihnachtlich. Flügel und Cello erklingen, Jana Stelley und Mark Seibert schweben heran und singen „Winter Wonderland“. Da wird nicht nur Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, „ganz warm ums Herz“ – vor allem auch deswegen, weil sein Haus nach einem Jahr pandemiebedingter Pause wieder Weihnachts- und Wintergastspiele präsentieren kann.

„Die Euphorie ist überall zu spüren“, bemerkt Ralf Kokemüller, Geschäftsführer des Mannheimer Veranstalters und Produzenten BB Promotion bei der Vorstellung des Programms, das diesmal nicht nur aus zwei, sondern aus drei Teilen besteht. Das kulturelle Leben kehre Schritt für Schritt auf die Bühne zurück, „auch wenn das Coronavirus noch einige Zeit unseren Alltag beeinflussen wird“. Umso wichtiger seien „unvergessliche Live-Momente“, besonders rund ums frohe Fest.

Die Weihnachtsgastspiele beginnen Mitte Dezember mit der Percussion-Band Stomp, die mit Alltagsgegenständen von der Streichholzschachtel bis zur Mülltonne ein wahres Rhythmusspektakel erzeugt und damit seit 30 Jahren durch die Welt tourt. „Wir sind endlich aus dem Lockdown raus und haben gerade erst in Amerika wieder angefangen aufzutreten“, wendet sich Luke Cresswell, einer der Gründer von Stomp, per Videobotschaft an das Publikum. „Wir freuen uns darum schon sehr darauf, nach Frankfurt in die Alte Oper zu kommen, zum Auftakt unserer Deutschlandtournee.“

Die Wintergastspiele

Die Band Stomp ist als erstes Wintergastspiel vom 15. bis 19. Dezember in der Alten Oper Frankfurt, Opernplatz 1, zu erleben, und zwar jeweils mittwochs bis freitags um 19.30 Uhr, samstags um 14.30 Uhr und 19.30 Uhr, sowie sonntags um 14.30 Uhr.

Die Musical-Gala „Winterzauber“ versetzt vom 21. bis 31. Dezember täglich um 19.30 Uhr in festliche Stimmung, am 26. Dezember auch um 14.30 Uhr. An Heiligabend, 24. Dezember, gibt es keine Vorstellung.

Die 1920er-Jahre Revue „Berlin Berlin“ entführt das Publikum vom 4. bis 8. Januar 2022 in die „Hauptstadt des Lasters“ jener Epoche. Shows gibt’s Dienstag bis Freitag um 19.30 Uhr, Samstag um 15 Uhr und 19.30 Uhr. myk

www.alteoper.de www.bb-promotion.com

Auf diese „Vorspeise“ folge das „Filetstück“ der Winterbespielung, wie es Kokemüller formuliert: die exklusiv für Frankfurt kreierte und produzierte Musical-Gala „Winterzauber“. Dafür konnten als Gesangssolist:innen neben anderen Genre-Stars Jana Stelley und Mark Seibert gewonnen werden, die als weitere Kostprobe ihres Könnens das Duett „Totale Finsternis“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“ vortragen.

„Das Publikum will berührt werden“, sagt Mark Seibert. Und was eigne sich da besser als Musik, gespielt von „einem tollen Ensemble vor einem opulenten Bühnenbild, mit Glitzer und Kitsch, wie es sich gehört zu Weihnachten“. Jana Stelley bekennt, „ein wahnsinniger Weihnachts-Nerd“ zu sein. Von Dezember an prange bei ihr daheim „die volle Deko“, in jedem Zimmer stehe ein Weihnachtsbaum.

Für ihn sei es vor allem „eine große Freude“, in seiner Heimat aufzutreten, sagt der gebürtige Frankfurter Mark Seibert, der in Bad Homburg aufwuchs und heute zu den beliebtesten Musical-Darstellern Deutschlands zählt. „Das sind immer ganz besondere Abende für mich.“ Das Publikum darf sich derweil auf eine Mischung aus Weihnachtsliedern, Songs aus Musicals wie „Der König der Löwen“, „Elisabeth“ oder „Cats“ sowie auf romantische Filmmelodien und Evergreens freuen. „Wir gehen auf eine emotionale Reise durch den Winterzauber“, verspricht Mark Seibert.

Gewissermaßen zum Dessert gastiert dann direkt zu Beginn des neuen Jahres die preisgekrönte Revue „Berlin Berlin“ erstmals in der Frankfuerter Alten Oper und lässt das Publikum eintauchen in den brodelnden Kosmos der 1920er Jahre, ihrer Musik und ihrer Stars wie Marlene Dietrich, den Comedian Harmonists oder Josephine Baker.

Die Show erzähle davon, wie Berlin „zum internationalen Schmelztiegel wurde, zum Brennpunkt für alle politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse“, erläutert Regisseur und Autor Christoph Biermeier. „Eine Welt, in der alles möglich war und in der es keine Grenzen gab.“

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