Ethereum: Buterin Interview zum Ether 2.0 Upgrade

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Ethereum: Buterin Interview zum Ether 2.0 Upgrade

Ethereum: Buterin Interview zum Ether 2.0 Upgrade© Reuters

Investing.com – Der Ethereum Gründer Vitalik Buterin führt im Vergleich zu dem Cardano Gründer Charles Hoskinson ein eher zurückhaltendes Leben. Kommentare und Interviews sind fast genauso selten wie ein Sechser im Lotto.

Bei den wenigen Gelegenheiten, bei denen er sich zu Wort meldet, sollte man daher besonders gut hinhören.

Entgegen der Vermutung, dass das EIP-1559 Upgrade der Senkung von Gasgebühren diente, ging es vielmehr darum, das Netzwerk auf das bevorstehende Ether 2.0 Upgrade vorzubereiten. Buterin selbst geht davon aus, dass die Ziellinie bereits in Sichtweite ist.

„Wir befinden uns auf der Zielgeraden der Entwicklung. Ich glaube, das Wichtigste ist, dass EIP-1559 erfolgreich implementiert wurde. Es gibt im Grunde nichts anderes, mit dem wir uns nun noch beschäftigen müssen.“

Die Änderungen, die mit EIP-1559 einhergingen, waren der größte Beweis dafür, dass das Ethereum Ökosystem flexibel genug ist, um auch größere Änderungen durchzusetzen. Das Upgrade auf Ether 2.0 wird sich hauptsächlich bei der Skalierbarkeit bemerkbar machen.

Vor der Einführung von EIP-1559 waren die Nutzer der Blockchain den Gaspreisen ausgeliefert, da diese von den Minern diktiert worden. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet, denn nun kann jeder für eine Transaktion selbst festlegen, welchen Preis er bereit ist zu zahlen.

Dazu sagte Vitalik:

„Für mich fühlt es sich definitiv so an, als wäre es viel einfacher, eine Transaktion zu senden. Ich brauche mich nicht mehr um die dynamischen Gasgebühren kümmern. EIP-1559 war der entscheidende Schritt, damit Proof of Stake (PoS) kommen kann. Das haben sogar die Bitcoin-Verfechter eingesehen, die 2020 noch das Gegenteil behaupteten. Nun argumentieren sie, dass PoS zwar kommt, die Auswirkungen aber negativ sein werden.“

Es sieht also alles danach aus, als ob Ethereum 2.0 entgegen aller kritischen Stimmen Realität wird. Doch während wir darauf warten, dass die Blockchain mehr Transaktionen in kürzerer Zeit zu niedrigeren Gebühren verarbeiten kann, geben sich die chinesischen Behörden größte Mühe, der bestehenden Infrastruktur zuzusetzen.

China beschlagnahmt 10.000 Ether Mining-Rigs

Am vergangenen Freitag gaben mehrere chinesischen Behörden in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass sämtliche mit Kryptowährungen in Verbindung stehenden Aktivitäten illegal sind.

Ein Hinweis aus der Bevölkerung führte in einem Gewerbegebiet in der Inneren Mongolei zu einer Razzia, bei der 10.000 Mining-Rigs beschlagnahmt worden. Die technischen Parameter und der Stromverbrauch lassen darauf schließen, dass in der Lagerhalle illegal Ethereum geschürft wurde.

Der zweitgrößte Ethereum Mining-Pool, Sparkpool, gab indes bekannt, dass es Chinesen nicht mehr möglich sein wird, die Dienstleistungen des Unternehmens in Anspruch zu nehmen.

Diese gezielten Aktionen haben auch zwangsläufig Auswirkungen auf die Hashrate und somit auf die Netzwerkauslastung und Gebühren.

Ethereum technische Ebenen

Ethereum verliert aktuell bei einem Ether-Kurs von 2894 Dollar 6,63 Prozent, während auch die meisten anderen Kryptowährungen Verluste hinnehmen müssen.

Auf dem Tageschart ist zu erkennen, dass das 38,2 Prozent Fibonacci Retracement (Rallye von 1720 Dollar bis 4024 Dollar) von 3143 Dollar einen zu starken Widerstand bot. Hier prallte der Kurs gestern ab und so kommt es nun zu einem Test des 50 Prozent Fibonacci Retracement von 2872 Dollar.

Sollte diese Unterstützung auf Tagesschlusskursbasis durchbrochen werden, ist mit einem Test der jüngsten Tiefs im Bereich von 2740 Dollar zu rechnen, gefolgt vom 61,8 Prozent Fibonacci Retracement bei 2600 Dollar.

Nur ein Tagesschlusskurs über dem Widerstand von 3143 Dollar wird die Tür für eine Erholung in Richtung des 23,6 Prozent Fibonacci Retracement von 3480 Dollar öffnen.

Von Marco Oehrl

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