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Die Wochenvorschau für Berlin: Liebe, Krieg und Klimawandel

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Die Wochenvorschau für Berlin: Liebe, Krieg und Klimawandel

Die Wochenvorschau für Berlin: Liebe, Krieg und Klimawandel

Die Tesla-Fabrik lädt zum Widerspruch ein, und auf dem Geologentag wird die Erdölfrage hochpolitisch. Am Montag ist Tag der Befreiung Teil 2.

Die Rohstofffrage: Ein Geologentag im Berliner Naturkundemuseum beschäftigt sich am Montag damit Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul

Es ist eine Liebesgeschichte. Hat man vielleicht schon mal in Deutschunterricht gelesen, von Gottfried Keller: „Romeo und Julia auf dem Dorfe“.

Da geht es um zwei Bauernfamilien, die miteinander in einem heftigen Streit liegen. Die beiden Kinder der Familien allerdings, sie lieben sich, was wiederum für einiges an hin und her sorgt, und dass am Schluss die Geschichte gar nicht gut ausgeht, weiß man bereits von Shakespeare. Auch bei Keller gehen die beiden Liebenden also in den Tod.

Eine einigermaßen klamme Geschichte. Und jetzt ein kurzer Schwenk zum Klimawandel, der zumindest ein wenig gebremst werden soll, und eine bessere Dämmung an den Häusern ist dabei unbedingt hilfreich, was eigentlich allen an der Welt Beteiligten klar sein sollte. Da darf man in dieser Woche am Freitag nach Karlsruhe zum Bundesgerichtshof schauen, der eine Berliner Angelegenheit verhandelt. In Berlin nämlich steht ein Haus direkt an einer Grundstücksgrenze, die Nachbarn streiten, ob die 16 Zentimeter dicke Dämmschicht nach nebenan ragen darf.

Grenzstreitigkeiten, also. Und da schließt sich der Kreis zu Keller: Bei ihm steht am Anfang der Fehde ein Streit um etwas Ackerfläche, in Berlin geht es um ein paar Zentimeter Luftraum. Tragische Geschichten.

Die Liebe zum Auto aber und die Hoffnung, dass ein viel mehr an Elektromobilität rein rechnerisch für mehr Nachhaltigkeit sorgen könnte, müssen es sein, dass Tesla seine erst am 22. März eröffnete neue Autofabrik in Grünheide schon wieder, wie vergangene Woche vermeldet wurde, vergrößern will. Dabei kann man durchaus immer noch seine Einwände gegen das bereits gebaute Werk haben. Nur eben der Ordnung nach: Am Dienstag beginnt nach dem Ende der Auslegung der 536 Seiten Tesla-Genehmigung die einmonatige Widerspruchsfrist. Auch Personen, die bisher keine Einwände gegen die Fabrik hatten, können dabei Widerspruch erheben.

Mit dem Auto ist man dann auch schon bei der Grundversorgung und ihren Treibmitteln, und um die soll es gleich am Montag beim Deutschen Geologentag gehen. Die Veranstaltung im Museum für Naturkunde steht dabei unter dem Motto: „Die Rohstoffversorgung Deutschlands – ein vergessenes Problem?“

Diese Frage wird bestimmt mit einer ganz anderen Verve angegangen, als man das zu der Zeit, da das Programm des Geologentags konzipiert wurde, dachte. So ein Krieg aber ändert zeitenwendend vieles, und was gerade in der Ukraine passiert, bestimmt am Montag auch die Stimmung beim Tag des Sieges, mit dem in sowjetischer Tradition am 9. Mai an die deutsche Kapitulation im Zweiten Weltkrieg erinnert wird, dem Tag der Befreiung, zu dem es auf Seite 22 etwas zu lesen gibt. Es ist keine Liebesgeschichte.

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