Die Alpha-Variante wurde in Deutschland von Delta überholt.

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Coronavirus: Das ist über die Alpha-Variante bekannt


  • Yasemin Kamisli

    VonYasemin Kamisli
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Auch in Deutschland sind verschiedene Mutationen des Coronavirus im Umlauf. Die Alpha-Variante unterscheidet sich etwas von dem ursprünglichen Virus – alle Informationen im Überblick.

Seit längerer Zeit verbreitet sich das Coronavirus weltweit. Dabei entwickelten sich mit der Zeit viele verschiedene Varianten, in welches das Sars-CoV-2 Virus mutiert ist. Die Corona-Mutationen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften und Symptomen teilweise sehr deutlich. 

Zu Beginn war die Alpha-Mutante als „britische Variante“ bekannt, was sich jedoch änderte. Damit eine gewisse Stigmatisierung der Ursprungsländer vermieden wird, wurden die verschiedenen Varianten des Coronavirus letztlich nach den Buchstaben des griechischen Alphabets benannt. 

Corona: Was ist die Alpha-Variante?

Die Alpha-Variante (B.1.1.7) ist eine durch Mutationen entstandene Variante des Coronavirus (Sars-CoV-2). Sie unterscheidet sich von den zuvor zirkulierenden Coronavirus-Varianten, da sie sich schneller verbreitet und leichter übertragen lässt. Auch die Alpha-Variante wurde am 18. Dezember 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus diesen Gründen als „besorgniserregende Variante“ (VOC) eingestuft. Erstmals wurde sie im September 2020 in Großbritannien entdeckt. Seitdem verbreitete sich die Alpha-Variante weltweit – auch in Deutschland tritt sie bereits im November 2020 auf. 

Gerade in Deutschland war die Alpha-Variante für längere Zeit weit verbreitet, wobei die Delta-Variante diese letztlich überholte. Während der Anteil der Alpha-Variante an den RKI-Stichproben zur Gesamtgenomsequenzierung im Juni 2021 noch bei 90,6% lag, liegt der Wert im September 2021 bei bloß 0,4 % – der Anteil der Delta-Variante jedoch bei 99,4%.

  • Entdeckt: September 2020
  • Ursprung: Großbritannien (Südost-England)
  • In Deutschland: November 2020 (erstmals aufgetaucht, am 29. Dezember 2020 bekannt gegeben) 
  • Besorgniserregende Variante (VOC): seit 18. Dezember 2020
  • Symptome: Fieber, Husten, Halsschmerzen, Müdigkeit / Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen
  • Eher selten: Geschmacks- und Geruchsverlust

Corona: Was sind die Symptome der Alpha-Variante?

Die Alpha-Variante (B.1.1.7) verbreitet sich laut Robert-Koch-Institut (RKI) rasanter und ist demnach infektiöser. Wie sich Forschungen aus Großbritannien ergeben haben, unterscheiden sich die Symptome der Alpha-Variante etwas von dem ursprünglichen Coronavirus. Neben Husten und Halsschmerzen können Müdigkeit und Muskelschmerzen auftreten – diese Symptome treten bei drei und achteinhalb Prozent der Menschen mit Symptomen häufiger auf. Geschmacks- und Geruchsverlust seien eher selten. 

Alpha-Variante: Höhere Sterblichkeit in allen Altersgruppen? 

Die Alpha-Variante ist nicht nur leichter übertragbar, sondern auch mit weiteren, hohen Gefahren verbunden. Es gebe Hinweise darauf, dass die Sterblichkeit bei der Infektion mit der Corona-Mutation Alpha höher ist – und zwar in allen Altersgruppen. „Weitere Untersuchungen werden ein klareres Bild über die veränderten Eigenschaften der Virusvariante zeichnen“, teilt das Bundesministerium für Gesundheit mit.

Die Alpha-Variante wurde in Deutschland von Delta überholt.

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Die Alpha-Variante wurde in Deutschland von Delta überholt.

Corona: So schützt die Impfung vor der Alpha-Variante

Wie die Impfstoffhersteller Biontech, Moderna und Astrazeneca angeben, sollen die Vakzine auch gegen die Alpha-Variante wirken. „Alle Impfstoffe, die aktuell in Deutschland zur Verfügung stehen, schützen nach derzeitigen Erkenntnissen sehr gut vor einer Erkrankung durch Alpha und sie schützen auch vor schweren Erkrankungen durch die anderen Varianten“, so das Bundesministerium für Gesundheit. Der Impfschutz ist besser, wenn bei den mRNA-Vakzinen beide Dosen erhalten wurden. Hinweise darauf, dass die Impfung gegen diese Variante des Coronavirus schlechter wirken, gibt es bisher noch nicht. (Yasemin Kamisli)

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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