Menschen betreten ein Gebäude. An der Tür hängt ein Schild mit der AUfschrift: „Zutritt nur Geimpft Genesen Getestet“.

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Corona-Maßnahmen in Deutschland: Die G-Regeln im Überblick


  • Vincent Büssow

    VonVincent Büssow
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Es fällt leicht, den Überblick über die Corona-Maßnahmen in Deutschland zu verlieren. Was bedeuten 3G, 2G, 1G und 3G+?

Frankfurt – Im Laufe der Corona-Pandemie wurden immer wieder Maßnahmen geändert und angepasst, wobei sich die Deutschen nicht zuletzt an etwaige Abkürzungen gewöhnen mussten. Während mittlerweile den meisten klar ist, was die AHA-Regeln zu bedeuten haben, sorgen aktuell vor allem die Vorgaben um den Zutritt zu verschiedenen Betrieben und Veranstaltungen für Verwirrung. Hier deshalb ein Überblick darüber, was 3G, 2G, 1G oder 3G+ zu bedeuten haben.

Corona-Maßnahmen in Deutschland: Was bedeutet die 3G-Regel?

Seit dem 23. August gilt in Deutschland die 3G-Regel. Ganz allgemein ist damit die Vorgabe gemeint, dass an vielen Stellen ein Nachweis über eine Impfung gegen oder eine Genesung von Corona erforderlich ist. Alternativ ist auch ein negativer Antigen- oder PCR-Test gültig. Die Regel gilt zum Beispiel bei dem Besuch von Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie dem Zutritt zu Innengastronomie und Friseuren. So weit, so bekannt. Solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen liegt, können die Länder die 3G-Regel ganz oder teilweise aussetzen.

Corona-Maßnahmen in Deutschland: Was bedeutet die 2G-Regel?

Die Bundesländer in Deutschland können darüber hinaus entscheiden, ob sie die sogenannte 2G-Regel anwenden. Dabei ist ein negativer Corona-Test nicht mehr ausreichend, um Zugang zu den entsprechenden Einrichtungen zu bekommen. Im Zuge der steigenden Corona-Fallzahlen in Deutschland setzen immer mehr Länder auf dieses Modell, wobei bestimmte Betriebe wie Museen, Gaststätten und Clubs selbst zwischen 3G oder 2G entscheiden können. In einigen Bereichen fallen bei der Anwendung der 2G-Regel die Masken- und die Abstandspflicht weg.

Corona-Maßnahmen in Deutschland: Was bedeutet die 1G-Regel?

Mittlerweile wird auch eine 1G-Regel zur Eindämmung von Corona diskutiert. Dabei wird ein negativer Test von allen Besucher:innen einer Einrichtung oder Veranstaltung verlangt, egal ob diese genesen, geimpft oder nichts davon sind. Die Idee hinter dem 1G-Modell ist die, dass auch geimpfte und genesene Personen das Virus übertragen können.

Corona-Maßnahmen in Deutschland: Was bedeutet die 3G+-Regel?

Eine weitere Option ist das 3G+-Modell. Hier werden die 3G-Regeln angewandt, mit der Ausnahme, dass negative Antigen-Tests nicht gültig sind. Stattdessen müssen Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene einen oft teureren PCR-Test vorweisen. (vbu)

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