Die Intensivstationen sind voll mit Corona-Patienten - die meisten davon sind ungeimpft.

Corona-Lage: Neue Mutante hält Welt in Atem – Spahn verkündet Reisebeschränkungen, Details wollten wir unter der Überschrift Corona-Lage: Neue Mutante hält Welt in Atem – Spahn verkündet Reisebeschränkungen für Sie, liebe Leserinnen und Leser, mitteilen. Details zu unseren News mit dem Titel Corona-Lage: Neue Mutante hält Welt in Atem – Spahn verkündet Reisebeschränkungen finden Sie in unserem Artikel..

Corona-Lage: Neue Mutante hält Welt in Atem – Spahn verkündet Reisebeschränkungen


  • Sandra Kathe

    VonSandra Kathe
    schließen

Die Corona-Zahlen steigen in Deutschland rasant an. Nun planen die ersten Ministerpräsidenten eine mögliche Impfpflicht und strengere Maßnahmen. Der New-Ticker.

  • Die Corona*-Lage in Deutschland wird immer dramatischer. Angesichts der steigenden Infekionszahlen* verschärfen zahlreiche Bundesländer ihre Maßnahmen.
  • Eine neue Corona-Mutante mit der Bezeichnung B.1.1.529* wurde in Südafrika entdeckt. SPD*-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach* fordert Reisebeschränkungen.
  • Die Ereignisse im aktuellen News-Ticker.

+++ Update, 10.55 Uhr: Eine neue Corona-Mutante aus Südafrika alarmiert die Fachwelt. Die Mutante mit der Bezeichnung B.1.1.529 wird als sehr gefährlich eingestuft. SPD-Gesundheitsexperte forderte auf Twitter Reisebeschränkungen, um die Ausbreitung einzudämmen.

Zahlreiche Fachleute in Deutschland und weltweit haben die Befürchtung geäußert, bei der neuen Corona-Variante könnte es sich um eine noch ansteckendere Version des Erregers handeln. CDU*-Gesundheitsminister Jens Spahn* gab auf einer Pressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler bekannt, man werde aufgrund des neuen Virus‘ den Flugverkehr von und nach Südafrika einschränken.

Corona-News in Deutschland: Druck auf Impfverweigerer wird erhöht

Update vom Freitag, 26.11.2021, 06.25 Uhr: Angesichts der Impfverweigerung in Teilen der Bevölkerung plädiert der Düsseldorfer Ökonomie-Professor Justus Haucap dafür, freiwillig Ungeimpfte mit finanziellem Druck zum Umdenken zu bewegen. Es sei ökonomisch betrachtet sinnvoll, Impfverweigerer an ihren Covid-Behandlungskosten zu beteiligen, schreibt der Professor für Wettbewerbsökonomie an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität in einem Beitrag für die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Freitag).

„Wenn die Entscheidung für oder gegen die Impfung Privatsache bleiben soll, dann sollten auch die finanziellen Konsequenzen Privatsache sein“, erklärte Haucap. Dieses Prinzip sei schließlich auch aus anderen Lebensbereichen bekannt. Denkbar sei auch, für freiwillig Ungeimpfte wegen des viel höheren Infektionsrisikos sofort einen Zuschlag zum Krankenversicherungsbeitrag zu erheben. Leider wirke der Griff in die Geldbörse oft besser als alle Appelle. Auf diese Weise könne gegebenenfalls auch eine allgemeine Impfpflicht vermieden werden.

Die Intensivstationen sind voll mit Corona-Patienten - die meisten davon sind ungeimpft.

+

Die Intensivstationen sind voll mit Corona-Patienten – die meisten davon sind ungeimpft.

Neue Corona-Maßnahmen: Söder plädiert für vorgezogenes Bund-Länder-Treffen

Erstmeldung: München/Berlin – Wegen steigender Corona*-Fallzahlen in vielen Regionen Deutschlands hat sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder* (CSU*) dafür ausgesprochen, den für 9. Dezember geplanten Bund-Länder-Gipfel vorzuziehen und dabei auch mögliche Änderungen des Infektionsschutzgesetzes zu besprechen. „Jede Möglichkeit, die derzeitige Krisenlage zu verbessern, muss genutzt werden“, sagte Söder laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag der Süddeutschen Zeitung.

So kritisierte Söder etwa das neue Infektionsschutzgesetz*, das der Bundestag mit Mehrheit der Ampel-Parteien vergangene Woche beschlossen hat: Die Regelungen seien „der derzeitigen Situation nicht angemessen“. Damit folgt der bayerische Ministerpräsident auch der Linie der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel* (CDU*), die bereits mehrfach strengere Maßnahmen forderte.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich inzwischen für eine Impfpflicht ausgesprochen.

+

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich inzwischen für eine Impfpflicht ausgesprochen.

Verschärfung der Corona-Lage: Söder für Impfpflicht und Impfungen in Apotheken

Für das Voranbringen der Impfkampagne befürworte Söder inzwischen auch die Impfpflicht, die der geschäftsführende Unions-Gesundheitsminister Jens Spahn* auf einer Pressekonferenz vor wenigen Wochen noch als undurchführbar abgetan hatte. Söder zufolge könne nur die Impflicht „die Gesellschaft befrieden und uns allen die Freiheit zurückbringen, wie wir sie vor Corona kannten“. Um das Tempo bei der Impfkampagne zu erhöhen, fordert Söder, auch Apotheker:innen die Erlaubnis zum Impfen zu erteilen.

Damit folgt Söder den Forderungen mehrerer Ministerpräsidenten, die sich in den vergangenen Tagen ähnlich geäußert hatten. Auch der saarländische Regierungschef Tobias Hans (CDU) hatte bereits gefordert, die für Dezember geplante Ministerpräsidentenkonferenz vorzuziehen. Für die Einführung einer Impfpflicht hatten sich auch etwa der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sowie Reiner Haseloff (CDU) aus Sachsen-Anhalt ausgesprochen.

In einigen Bundesländern - darunter auch Bayern - kommen die Kliniken an ihre Grenzen.

+

In einigen Bundesländern – darunter auch Bayern – kommen die Kliniken an ihre Grenzen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert deswegen schnellstmöglich strengere Maßnahmen.

Corona-Politik: Länderchefs fordern vorgezogene Bund-Länder-Runde

Sollte das Treffen des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs wie von Söder gefordert vorgezogen werden, könnte der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel noch ein letztes Mal die Leitung des Gremiums übertragen werden, bevor ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz* (SPD*) die Regierungsgeschäfte übernimmt. Dieser soll voraussichtlich in der Woche nach dem 6. Dezember als Bundeskanzler vereidigt werden. Wer zu Scholz‘ Kabinett gehören soll, geben die Parteien aktuell nach und nach bekannt*. (ska/AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka

Bir cevap yazın