Olaf Scholz, SPD- Kanzlerkandidat und Finanzminister, spricht bei einer Wahlveranstaltung seiner Partei.

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Bundestagswahl-Umfrage: Union verringert Rückstand – Scholz-Zug in Gefahr?


  • Tim Vincent Dicke

    VonTim Vincent Dicke
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In einer neuen Umfrage von Insa zur Bundestagswahl 2021 kommen CDU und CSU wieder näher an die SPD heran. Interessant ist der Blick auf mögliche Koalitionen.

Berlin – Es sind nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl 2021. Und nach dem dritten Triell sind fast alle Würfel gefallen. Den aktuellen Umfragen zufolge kann sich die Union kaum noch Hoffnung auf den ersten Platz machen. Doch CDU und CSU spekulieren weiterhin auf die Trendwende. Ist diese nun da?

In der neuen Insa-Umfrage legen die Unionsparteien leicht zu. CDU und CSU kämen demnach zusammen auf 22 Prozent (plus 1,5 Prozent). Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 25 Prozent, wie die am Montag (20.09.2021) veröffentlichte Erhebung im Auftrag der Bild-Zeitung ergab. AfD (11 Prozent) und FDP (12 Prozent) verlieren im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen halben Punkt. Linke (6,5 Prozent) und Grüne (15 Prozent) bleiben stabil und verändern sich nicht.

Bundestagswahl 2021: Auch Zweierbündnis laut Insa-Umfrage möglich

Für mögliche Koalitionen hieße das: Ein rot-schwarzes Bündnis mit zusammen 47 Prozent hätte eine parlamentarische Mehrheit. Auch eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP käme mit zusammen 49 Prozent auf eine Mehrheit im Bundestag, ebenso Rot-Grün-Rot (46,5 Prozent). Eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen käme auf zusammen 52 Prozent.

Für die Zweierbündnisse Schwarz-Grün sowie Schwarz-Gelb besteht laut der Erhebung von Insa keine Mehrheit.

Hermann Binkert, der Chef des Meinungsforschungsinstituts, sagte der Bild: „Der Abstand zwischen den beiden großen Parteien schmilzt. Sowohl Armin Laschet als auch Olaf Scholz können Kanzler werden.“ Jedoch ist der SPD-Kanzlerkandidat im Vorteil. „Scholz hat mehr Optionen“, so Binkert.

Bundestagswahl-Umfragen: Armin Laschet hat schlechte persönliche Werte

Mit dem Total-Absturz von CDU/CSU scheint es kurz vor der Bundestagswahl offenbar vorbei zu sein. Schlecht läuft es für Armin Laschet dagegen bei den persönlichen Werten. Im Insa-„Sonntagstrend“ im Auftrag der Bild am Sonntag hatte der 60-Jährige leicht eingebüßt, er lag weiter deutlich hinter Olaf Scholz und gleichauf mit Annalena Baerbock. Bei einer Direktwahl würden ihn 12 Prozent der Befragten zum Kanzler wählen, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Baerbock käme, wie Laschet, auf 12 Prozent (minus 2 Punkte), Scholz käme unverändert auf 31 Prozent.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. (tvd/dpa)

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