Enttäuscht: Frankfurts Danny da Costa. dpa

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Blamage auf dem Waldhof


  • Daniel Schmitt

    VonDaniel Schmitt
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Trapp noch der Beste, Kamada zu langsam, Hinteregger zu unkonzentriert und Lenz überfordert – die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik

Gut dabei

Kevin Trapp: Bis zur 40. Minute beschäftigungslos, dann gleich dreimal herausragend binnen fünf Minuten. Glanzparaden gegen Schnatterer, Martinovic und Costly. Hielt das 0:0 zur Pause fest. Nach dem Seitenwechsel ohne Chance bei den Gegentoren, noch einige Male sehr stark. Bester Frankfurter, das sagt alles.

Ganz okay

Jesper Lindström: Auffälligster Feldspieler im ersten Abschnitt. Lief die Mannheimer Verteidiger unermüdlich an, nervte sie, dribbelte an ihnen vorbei, verpasste auch zwei Gelegenheiten. Danach ging er mit unter. Ausgewechselt.

So lala

Djibril Sow: Anfangs der Rhythmusgeber im Frankfurter Mittelfeld, gelungene Seitenwechsel. Aber halt nur in den ersten 15 Minuten, danach immer schwächer und schwächer.

Evan Ndicka: An ihm lag’s hinten nicht, gewann die meisten seiner Duelle. Alles in allem aber auch zu viele Fehler im Aufbauspiel.

Sebastian Rode: Erstes Spiel als fester Eintracht-Kapitän, trug die Binde mit stolz die ersten 45 Minuten über den Rasen. Dann ausgewechselt für Hasebe, war geplant, Rode hatte die Vorbereitung mit Blessuren zu kämpfen.

Makoto Hasebe: Kam für Rode ins defensive Mittelfeld, ersetzte später den mit Gelb-Rot vom Feld geschickten Hinteregger als Libero. Undankbar. Kam so nie richtig rein ins Spiel.

Schwächelnd

Amin Younes: Ein harmloses Schüsschen, einige verpuffte Dribblings, etliche Fehlpässe. Ergo: Keine gute Bilanz nach seiner Einwechslung.

Daichi Kamada: Bewegte sich zu selten in hohem Tempo, überhaupt zu wenig unterwegs. Vor der Pause mit der größten Eintracht-Chance, der Kopfball ging vorbei. Kann man mal reinmachen.

Rafael Borré: Selten eingebunden ins Offensivspiel, bot sich zwar an, verlor die wenigen Bälle aber zu schnell. Wich auch mal auf die Außen aus, daher keine Torgefahr.

Martin Hinteregger: Total unkonzentrierte Leistung. Häufig das entscheidende Schrittchen zu spät, dazu etliche Fehlpässe. Sah auch noch Gelb-Rot, passte rein.

Danny da Costa: Einmal spitzelte er den Ball auf den Mannheimer Kasten, ansonsten offensiv unauffällig. Und defensiv mit etlichen Wacklern. Das 0:2 konnte er in letzter Instanz nicht mehr verhindern, vor Hintereggers Platzverweis verlor er den Ball, später ein ums andere Mal ausgetanzt.

Christopher Lenz: Schlechte Leistung des Kostic-Vertreters. Hatte viel Raum vor sich, nutzte ihn nicht. Hinten ständig ausgespielt, uiuiui, das war gar nichts.

Tuta: Fing sofort schwach an, sah Gelb, wo er kein Gelb hätte sehen dürfen. War nix. Danach verunsichert, oft zu spät – und das entscheidend. Hinderte Seegert vorm 0:1 nicht am Kopfball, beim 0:2 in der Entstehung nicht kompromisslos genug. Danach sofort ausgewechselt. Zurecht.

Zu spät gekommen

Goncalo Paciencia, Aymen Barkok, Steven Zuber. dani

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