Bitcoin: 39 Prozent nutzen in El Salvador die Chivo-Wallet

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Bitcoin: 39 Prozent nutzen in El Salvador die Chivo-Wallet

Bitcoin: 39 Prozent nutzen in El Salvador die Chivo-Wallet© Reuters.

Investing.com – Seit mehr als drei Wochen ist der Bitcoin in El Salvador ein anerkanntes gesetzliches Zahlungsmittel. Die Kryptowährung wurde am 7. September mit einigen Schwierigkeiten eingeführt.

Neben den technischen Problemen mit der Chivo-Wallet, sprachen sich auch einige der größten Geldgeber des Landes, der IWF und die Weltbank, dagegen aus, dass der BTC ein gesetzliches Zahlungsmittel wird. Allgemein überwiegt die Ansicht, dass eine stark schwankende Kryptowährung wie der Bitcoin einem Land mit einer wirtschaftlich schwachen Infrastruktur mehr schaden als nutzen wird.

In der Bevölkerung stieß die neue Zahlungsvariante ebenfalls auf breiten Widerstand, aber Präsident Bukele ließ sich nicht beirren. Er hielt an seinem ursprünglichen Plan fest und mittlerweile nutzen von den 6,5 Millionen Einwohnern des Landes über 2 Millionen die Chivo-Wallet. Das sind laut einer Umfrage 39 Prozent der Erwachsenen.

Die Regierung von El Salvador gibt sich nun größte Mühe, dass der Betrag an Bitcoins, die im Land zirkulieren, weiter steigt. Für die Zahlung von drei Bitcoins ist es unter anderem möglich die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Außerdem werden ausländische Investoren die Projekte innerhalb des Landes mit Bitcoin finanzieren von der Kapitalertragssteuer befreit.

Ob es langfristig wirklich eine brillante Entscheidung war, eine Kryptowährung als gesetzliches Zahlungsmittel zuzulassen, das wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen.

Fest steht bereits jetzt, dass es in Lateinamerika einige weitere Länder gibt, welche das Geschehen genau verfolgen. Möglicherweise war El Salvador nur das Erste von vielen weiteren Ländern, die den unregulierten Kryptowährungen eine Chance geben, in der realen Wirtschaft Fuß zu fassen.

Von Marco Oehrl

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