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Belarus-Polen-Eskalation: Tausende Migranten an der Grenze – Irak will Flüchtlinge zurückholen

  • VonBedrettin Bölükbasi
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An der Grenze zwischen Belarus und Polen befinden sich weiterhin Tausende Migranten. Nun bietet die irakische Regierung Rückführungsflüge an. Der News-Ticker.

  • Der Irak bietet einen ersten Rückführungsflug für Flüchtlinge an der belarussisch-polnischen Grenze an(siehe Erstmeldung vom 15. November, 9.30 Uhr).
  • Inzwischen behauptet der autoritäre belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko, sein Land bemühe sich um die Rückführung von Migranten (siehe Update vom 15. November, 9.45 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird laufen aktualisiert.

Update vom 15. November, 9.45 Uhr: Belarus bemüht sich nach Angaben von Machthaber Alexander Lukaschenko um die Rückführung von Migranten an der belarussisch-polnischen Grenze in ihre Heimatländer.

„Es wird aktiv daran gearbeitet, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie bitte nach Hause zurückkehren sollen. Aber niemand will zurückkehren“, sagte Lukaschenko am Montag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Belta. Belarus wolle überdies „keinen Grenzkonflikt“ mit Polen.

Migranten an polnischer Grenze – Irak organisiert Rückführungsflüge für Flüchtlinge

Erstmeldung von 15. November, 9.30 Uhr: Mit der Hoffnung, Zutritt in EU-Staaten zu erhalten, warten weiterhin Tausende Migranten in eisigen Temperaturen an der belarussisch-polnischen Grenze. Dort ist die Lage nach wie vor sehr angespannt. Zuvor machten Gerüchte die Runde, dass Migranten einen Ansturm auf die Grenze vorbereiten. Dies alarmierte die polnischen Sicherheitskräfte.

Die Regierung in Warschau und die EU werfen dem autoritären belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen einfliegen zu lassen, um sie dann in die EU zu schleusen. Lukaschenko weist die Vorwürfe bislang zurück und droht der EU, unter anderem mit dem Abstellen von Gas-Leitungen.

Die EU-Außenminister wollen jetzt neue Sanktionen gegen Belarus auf den Weg bringen und treffen sich hierfür in Brüssel. Nach Angaben von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sollen die Sanktionen auf Personen erweitert werden, „die mittelbar oder unmittelbar“ die Schleusungen von Migranten nach Belarus unterstützen.

Ein Großteil der Migranten an der polnischen Grenze stammt aus dem nördlichen Teil des Irak. Die Regierung in Bagdad unternimmt nun konkrete Schritte und will die Flüchtlinge in ihre Heimat zurückholen.

Belarus-Krise: Irak verkündet Rückführungsflüge – „auf freiwilliger Basis“

Irakische Staatsbürger könnten am Donnerstag auf “freiwilliger” Basis in ihre Heimat zurückkehren, sagte Außenamtssprecher Ahmed al-Sahaf in der Nacht zum Montag im irakischen Fernsehen.

Die irakischen Behörden hätten im Grenzgebiet „571 Iraker registriert“, die sich bereit erklärt hätten, freiwillig in ihre Heimat zurückzukehren. Der erste Flug, um die Migranten nach Irak zu bringen, werde am 18. November erfolgen, so al-Sahaf. „Wir unterstützen die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen“, betonte der Außenamtssprecher zudem.

Zuvor hatte die private syrische Fluggesellschaft Cham Wings ihre Flüge nach Belarus wegen der Flüchtlingskrise eingestellt. Die türkische Regierung hatte Menschen aus Syrien, dem Irak und dem Jemen die Weiterreise nach Belarus verboten. Der Flugverkehr zwischen Bagdad und Minsk wurde bereits im August eingestellt. (dpa/bb)

Rubriklistenbild: © Oksana Manchuk/BelTA/dpa

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