Verhandeln über eine Ampel-Koalition: Grünen-Chef Robert Habeck (li.) und FDP-Boss Christian Lindner.

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Ampel-Koalition: Showdown zwischen Habeck und Lindner – Entscheidung um Finanzministerium gefallen?


  • Patrick Mayer

    VonPatrick Mayer
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Laut einem Bericht einigten sich Grüne und FDP darauf, wer künftiger Finanzminister der Bundesrepublik werden soll. Der Kompromiss soll teuer bezahlt werden.

München/Berlin – Während Deutschland tief in der vierten Welle der Coronavirus-Pandemie* versinkt, verhandeln SPD, Grüne und FDP seit Wochen über die mögliche Ampelkoalition. Aller Alarmsignale zum Trotz. So forderte SPD-Corona-Experte Karl Lauterbach nun im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung (SZ) „flächendeckend“ die 2G-Regel* einzuführen und zeigte sich irritiert, „wieso wir da so lange zögern“.

Ampel-Koalition: Grüne und FDP einigen sich angeblich auf Finanzminister

Einmal mehr schaltete sich am selben Mittwoch (10. November) die nur noch geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die öffentliche Debatte ein und sprach sich entschieden für eine baldige Bund-Länder-Runde aus. Doch in Berlin wurde zeitgleich um Ministerposten geschachert, um Einfluss und Gestaltungsspielraum in der künftigen Bundesregierung. Und damit auch um Macht.

Im Fokus: die Mauerstraße 69 bis 75 in der Hauptstadt. Konkret: Der Showdown zwischen Grünen-Chef Robert Habeck* und FDP-Boss Christian Lindner um das Finanzministerium. Just in diese Gemengelage platzte die Nachricht, dass sich die kleineren Koalitionspartner angeblich geeinigt haben. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) am Mittwochabend berichtete, beharren die Grünen nicht mehr auf den Posten des Finanzministers. Habeck würde damit im Ringen mit Lindner beigeben. Noch am Abend dementierte die Partei den angeblichen Verzicht zwar.

Ampel-Koalition: Teurer Kompromiss für SPD und FDP? Grüne wollen wohl sechs Ministerien

Aber: Die stets gut informierte F.A.Z. blieb bei ihrer Version. Und nicht nur das. Wie es in dem Bericht weiter heißt, zahlen die FDP und der große Koalitionspartner SPD einen hohen Preis für den Kompromiss. Demnach definierten die Grünen sechs Ministerien, die sie für sich beanspruchen wollen.  Es handelt sich laut F.A.Z um das Auswärtige Amt und die Ressorts Verkehr, Landwirtschaft, Umwelt, Familie und Transformation. 

Damit würde die Partei auch auf das zweite Schlüsselressort verzichten: das Bundesinnenministerium. Immer wieder war die letztlich erfolglose Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock* als mögliche Außenministerin in einem rot-gelb-grünen Bündnis genannt worden.

Im Video: Umfrage – Diese Politiker wünschen sich die Deutschen als Minister

Am Finanzministerium werde man die Bildung der Ampel nicht scheitern lassen, zitiert die F.A.Z. aus Grünen-Verhandlungskreisen. Die Zeitung benennt zudem die möglichen Grünen-Minister unter einem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)*. Demnach könnte Habeck Umweltminister werden, Fraktionschef Anton Hofreiter Verkehrsminister und Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt Familienministerin. Sollten sich die Grünen mit ihrem Kompromissvorschlag durchsetzen. (pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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