Merkel- und Laschet-Banner an der Fassade der CDU-Parteizentrale.

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Aktuelle Nachrichten zur Bundestagswahl: Junge Union verlangt Neustart

Aktuelle Nachrichten zur Bundestagswahl: Junge Union verlangt Neustart

JU-Chef Kuban fordert eine grundlegende Neuaufstellung der CDU. Verdi-Chef Werneke sieht eine mögliche Regierungsbeteiligung der FDP kritisch.

Merkel- und Laschet-Banner an der Fassade der CDU-Parteizentrale.

„Kein Stein auf dem anderen“: JU-Chef Kuban setzt auf neue Köpfe für die CDU Foto: Markus Schreiber/ap

Junge Union fordert Neuaufstellung der CDU

Die Junge Union fordert eine grundlegende Neuaufstellung der CDU. „In der CDU darf jetzt kein Stein mehr auf dem anderen bleiben“, sagt JU-Chef Tilman Kuban der Welt am Sonntag. „Wir müssen uns inhaltlich und personell neu ausrichten.“ Es sei Zeit für junge Köpfe. Es gebe Menge gute Leute in der zweiten Reihe der CDU. „Die müssen jetzt eine Chance bekommen.“ Zu einem Umdenken gehöre es auch, die Basis der Partei künftig bei wichtigen Entscheidungen mehr einzubinden. (rtr)

Schulz rät Laschet zum Rückzug

Der frühere SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz rät Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet aus der eigenen Erfahrung der Wahlniederlage zum Rückzug. „Ich kann die Verbissenheit von Armin Laschet nicht nachvollziehen. Wer ein Minus von 9 Prozent bei einer Bundestagswahl einfährt, kann nicht reklamieren, das Land zu führen“, sagte Schulz in der Bild am Sonntag. Laschets Berater müssten ihm klarmachen, dass er sich und seine Partei mit dem Anspruch auf das Kanzleramt beschädige. Mit seinem Verhalten nach der Wahl kämpfe er nur für die eigene Karriere. (rtr)

Verdi sieht mögliche FDP-Regierungsbeteiligung kritisch

Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, steht einer Regierungsbeteiligung der FDP kritisch gegenüber. Im Deutschlandfunk bezeichnet der Gewerkschaftschef die FDP als ein „Sicherheitsrisiko für Arbeitnehmerrechte“. Bisherige Erfahrungen mit der Partei hätten gezeigt, dass mit ihr das Risiko einer Umverteilung zugunsten von Wohlhabenden und zu Lasten der breiten Bevölkerung bestehe. Werneke stellt in dem Interview aber auch Gemeinsamkeiten zwischen der FDP und den Grünen bei der Einführung eines Klima- oder Energiegeldes fest. Zudem könnte es auch einen Kompromiss bei der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns geben. (rtr)

FDP-Chef Lindner macht Druck auf Union

Vor den Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU macht der FDP-Vorsitzende Christian Lindner Druck auf die Union. „CDU und CSU müssen klären, ob sie wirklich eine Regierung führen wollen“, sagte Lindner der Bild am Sonntag. „Manche Wortmeldung der CDU spekuliert ja, dass erst Verhandlungen mit der SPD scheitern sollen, bevor die Union wieder ins Spiel kommt. Das kann man unserem Land nicht zumuten. Wir sind zu ernsthaften Gesprächen mit der Union bereit und erhoffen uns umgekehrt dasselbe.“ Lindner fügte hinzu: „Klar ist: Unsere Überschneidungen sind mit den Unionsparteien größer als mit der SPD.“ Zugleich forderte Lindner Tempo bei den Verhandlungen und einen Abschluss der Koalitionsgespräche deutlich vor Weihnachten: „Die FDP will eine zügige Regierungsbildung bis Mitte Dezember.“ (rtr)

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