AfD-Fraktion

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AfD-Fraktion formiert sich: Weniger Sitze und 25 Neue

Im neuen Bundestag ist die AfD mit weniger Abgeordneten vertreten als in der vergangenen Legislaturperiode. Die neue Fraktion ist nun erstmals zusammengekommen.

Berlin – Drei Tage nach der Wahl ist die neue AfD-Fraktion im Bundestag zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die beiden Spitzenkandidaten, Alice Weidel und Co-Parteichef Tino Chrupalla, wollen sich gemeinsam um den Vorsitz bewerben.

Ob die Abgeordneten bereit sein werden, die beiden als Duo zu wählen, ist allerdings noch offen. Die Wahl des Vorstandes wurde für den frühen Mittwochabend erwartet.

Vorher könnte es noch längere Debatten zur Arbeitsordnung der neuen Fraktion geben, die 83 Abgeordnete zählt. Einige Abgeordnete wünschen sich ein neues Verfahren zur Abwahl von Vorstandsmitgliedern.

Der Fraktion gehören 25 neue Abgeordnete an. Zu ihnen gehört Hannes Gnauck aus Prenzlau in der Uckermark. Er hatte im Wahlkampf angekündigt: „Ich werde weiter unbequem sein (…). Und keine Kanzlerin, kein Minister, kein Herr Haldenwang und kein politisch instrumentalisierter Geheimdienst würden mir jemals die Nähe zu Euch, zu meinem Volk, verbieten können.“ Der Oberfeldwebel war vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) als „Extremist“ eingestuft worden. Er kündigte an, er werde sich dagegen juristisch zur Wehr setzen.

Die AfD hatte bei der Bundestagswahl am Sonntag 10,3 Prozent der Zweitstimmen erhalten. Sie lag damit unter ihrem Ergebnis von 2017. Damals hatten 12,6 Prozent der Wähler ihr Kreuz bei den Rechtspopulisten gemacht. Kandidaten der AfD errangen diesmal 16 Direktmandate – alle in Ostdeutschland. dpa

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